Impressum | Rechtliche Hinweise

Copyright by Cleansweep


Nächste Gigs: 08.08.2009 - Rondenbarg Open Air - Rondenbargplatz Hamburg mit: An Archia / Creations of Chaos / Viets Morgen / did.Wah / Outsiders Joy +++


GITARRIST GESUCHT !!!

Leider wird Nikit Aman uns aus beruflichen Gründen verlassen müssen, insofern suchen wir mal wieder jemanden, der bei uns die dritte Bratsche schwingt. Wenn sich jemand berufen fühlt, erfolgloser Rockstar zu werden, so möge er sich melden !!!
Du solltest auf jeden Fall keine Flausen mehr im Kopf haben. MIT PUNKROCK WIRD MAN NICHT REICH UND BERÜHMT ! Spaß an der Sache ist die Hauptsache. Das heißt aber nicht, dass wir 'ne Feierabendband sind, die so hin und wieder mal probt. Regelmässiges Erscheinen bei den Proben - und selbstverständlich bei den Gigs - sind schon Pflicht. Außerdem wollen wir endlich mal ins Studio und die längst überfällige CD aufnehmen. Weiterhin mußt Du motorisiert sein, weil wir in der Pampa bei Elmshorn proben - da kommt man ohne Karre nicht hin. Ne 4x12er zur Mitbenutzung ist vorhanden, aber 'nen lärmfesten Amp solltest Du selbst mitbringen.
Da Du auf dieser Seite gelandet bist, brauchen wir über unseren Stil und unsere Live-Power wohl nix mehr zu schreiben und da wir (fast) alle so um die 40 sind, werden hier auch die "Älteren" angesprochen, die's noch mal wissen wollen !
Ach ja, Du solltest zumindest wissen, wie man Gieh-Tarräh schreibt und am besten auch 'n Bißchen solieren können.

Interesse ? Dann melde Dich doch einfach !

Support your local underground - Mal 'n Wort im eigenen Interesse !
Die selbstverwalteten Kultur- und Jugendzentren in Deutschland werden klammheimlich und ohne großes oder überregionales Aufsehen, von stattlicher Seite geschlossen, geräumt, abgerissen oder übernommen (wie es jetzt z.B. dem JUZ Dampfmühle in Verden/Aller droht). Als Band, suchst Du immer Möglichkeiten, mal auf die Bühne zu kommen ohne irgendwelche Pay-to-play-Veranstalter zu finanzieren, die Clubs selbst zu buchen (wobei Du generell draufzahlst und der Club auch meist nicht gerade reich wird) oder Du Dich in Bandwettbewerbe einkaufen mußt, bei denen Du etliche Euronen Startgeld für maximal 20 Minuten Spielzeit (vor einem Publikum, das zumeist sowieso nicht Dich hören will) abdrücken mußt und bei denen das Durchschnittsalter der Bandmitglieder nicht wesentlich über 15 Jahre liegen sollte.
Als Konzertbesucher willst Du vielleicht einfach mal billige Konzerte (mit billigen Getränken) und mehr oder weniger lokalen Bands sehen, die nicht gleich dazu führen, dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist.
Irritierenderweise finden diese Veranstalltungen jedoch nicht in der Colourline-Arena oder ähnlichen Kommerztempeln statt, sondern zumeist in kleinen und häufig selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentren oder Clubs, die sich finanziell gerade eben über Wasser halten und viel von privatem und unentgeldlichen Einsatz abhängen. Und gerade diesen geht es in den letzten Jahren von staatlicher Seite massiv an den Kragen. Es wird geräumt, geschlossen, abgerissen, Livemusikverbot erteilt, mit teilweise unerfüllbaren Bauauflagen belegt oder schlicht und ergreifend Alkoholverbot verhängt, was, wenn wir mal ehrlich sind, auch dazu führt, dass die Besucher sich größtenteils bei der nächsten Tanke und nicht drinnen aufhalten. Wir haben schon in vielen derartigen Läden gespielt und meistens hat die "Gage" gerade eben mal für die Spritkohle gereicht, von vergessenem Equipement, durchgehauenen Drumfellen und abgerauchten Verstärkern ganz zu schweigen. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem und wir werden es auch weiterhin machen.
Nur gibt es mittlerweile eine ganze Anzahl dieser Läden nicht mehr, weil sie von staatlicher Seite her geschlossen wurden (z.B SZ Norderstedt, JUZ Uetersen), und vielen anderen droht das gleiche Schicksal. Häufig haben dabei finanzielle Interessen unserer korrupten Politbarone eine ganz entscheidende Rolle gespielt, da viele dieser ehemals abgelegenen Läden, in mittlerweile spekulativ interessantem Gebiet liegen, durch dessen Verkauf sich eventuell hübsche Profite in die eigenen Taschen wirtschaften lassen.
Den ersten Nachteil davon haben die "Betreiber" dieser kleinen Läden, die entweder ganz aufgeben, oder sich in teuren, kommerziellen Räumen einmieten müssen, was natürlich auch zu Lasten der Eintritts- und Getränkepreise geht, denn von irgendwas muß das ganze ja bezahlt werden.
Den zweiten Nachteil haben die ganzen kleinen Independentbands, die immer weniger kostengünstige (wer von uns verdient schon wirklich Geld mit seinen Gigs ?) Möglichkeiten zum Auftreten haben und sich deswegen um die immer rarer werden Plätze in den überbuchten Resten der nichtkommerziellen Szenekultur balgen.
Den dritten Nachteil hast DU, als Konzertbesucher, weil Du entweder die erhöhten Preise zahlen mußt, oder Dir halt eben weniger Konzerte ansehen kannst.
Den einzigen Vorteil haben diejenigen, die sich entweder durch die Grundstücksspekulationen die Taschen vollstopfen, oder eventuell sogar an den kommerziellen Schuppen beteiligt sind, in welche die Bands notgedrungen ausweichen müssen, falls man sie dort überhaupt spielen läßt.
Falls Du in Zukunft also noch 3 - 5 kleine Bands für 3 - 5 € Eintritt und Getränken für 1 - 2 € sehen willst, anstatt für das selbe Programm mindestens 8 - 10 € Eintritt und 3,50 € für's Flaschbier auszugeben, solltest Du Dir in Zukunft überlegen, ob Du in den nächsten Kommerzschuppen rennst und Dir dort für viel Geld die aktuelle "In-Band" ansiehst, oder ob Du lieber mit Deinem Eintritt und auch Deiner Anwesenheit, Dein lokales Zentrum oder den kleinen Club unterstützt. Die ersten wollen nur Dein Geld, die zweiten brauchen Deine Unterstützung, sonst werden sie auch noch geschlossen oder müssen dichtmachen - und dann ist es aus mit der bunten und bezahlbaren Konzertlandschaft in Deutschland.
Denk beim nächsten Ticketkauf einfach mal drüber nach. Uns wirst Du (hoffentlich) nicht für 75 € in der Sporthalle sehen !
Support your local underground !

Kpt. Lt. Too Late



Samplertrack auf "Take Good Care Of My Little Brother":

Um Mißverständnissen vorzubeugen ! Im Booklet des Samplers und auf der Webside von Audio Terror Records ist das Cover der ehemaligen Aachener Band Cleansweep zu finden, mit der wir, außer der Namensgleichheit, nichts zu tun haben. Wie es zu diesem Fehler gekommen ist, ist uns ein Rätsel. Wir wollen uns hiermit nur davon distanzieren, daß wir klauen oder uns mit fremden Federn schmücken wollen. Wer will - und wen's interessiert - der kann sich das eigentlich geplante Layout im Lyricslink runterkopieren, ausdrucken und ins Booklet kleben (auf Wunsch schicken wir gegen 'nen frankierten Rückumschlag auch Fotoklebeecken zu :-).

Und noch mal ein Wort zur Namensgleichheit ! Als wir uns 1998 in Cleansweep umbenannt haben, gab's die Aachener Band noch nicht oder sie war nicht recherchierbar. Da es sie bei unserer "Wiederauferstehung" 2004 nicht mehr gab, haben wir auch keinen Grund gesehen, warum wir nicht unter unserem alten Namen weitermachen sollten. Wir sind Cleansweep aus Hamburg und es gab mal eine Band Cleansweep in Aachen ! Wir haben wohl zur gleichen Zeit den Film "Outbreak" gesehen. Den Bandnamen Nirvana gab's ja in den 70ern auch schon mal. Wer ein Problem damit hat, der kann's behalten. Wir sind keine Nachfolgeformation der Aachener Cleansweep (wir scheinen sogar wesentlich älter zu sein, auch wenn wir uns erst 98 in Cleansweep umbenannt haben) und wir wollen auch nicht mit ihnen verwechselt werden oder an sie anknüpfen !

Klage gegen die Stadt Lüneburg wegen Auftrittsverbot

So, da ich leider die Website zerschossen habe, hier nochmal die Kurzform ! Bevor wir überhaupt das Anna & Arthur in Lüneburg erreicht hatten, fingen uns unsere "Freunde & Helfer" in grün (neuerdings auch wieder in dunkelblau oder schwarz) ab und erteilten uns einen Platzverweis, mit der Auflage uns innerhalb von 15 Minuten wieder zu verpissen, da man uns ansonsten zur "Gefahrenabwehr" in Gewahrsam nehmen würde. Wir fühlten uns natürlich hochgeehrt, daß man uns in Lüneburg schon als Gefahr für die Staatssicherheit ansieht, bevor wir überhaupt losgelegt haben, aber eine Nacht im Knast verbringen, wollten wir dann auch nicht. Also sind wir wieder abgezogen und haben uns gedacht: So nicht ! Nicht mit uns ! Wir schlagen mal mit den Waffen des Systems zurück. Diesmal andersherum:

Punkband verklagt Staat !

Also haben wir uns 'ne Anwältin genommen und gegen den ungerechtfertigten Platzverweis Widerspruch eingelegt, dem die Stadt Lüneburg natürlich widersprochen hat. Es hätte jetzt die Möglichkeit gegeben, die ganze Sache auf biegen und brechen durchzuziehen und unser Recht auf diesen Auftritt gegen die Staatswillkür einzuklagen - wovon wir eigentlich nichts weiter gehabt hätten, als daß wir einen Auftritt dann doch noch hätten spielen dürfen, den man uns nicht hat spielen lassen. Hahaha !Sozusagen eine posthume Willenserklärung zur Rehabilitierung. Im Falle, daß wir den Prozeß verloren hätten, wären dann allerdings Kosten in Höhe von ca. 1.000,00 € auf uns zugekommen - und das war uns der Spaß dann doch nicht wert. Hiermit sei speziell unserer Anwältin Michaela gedankt, die uns aus Spaß an der Sache und ohne Gebühr vertreten hat.

Wir haben halt eben einige Wochen später im Anna & Arthur gespielt.